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Jimdo - Pages to the People!

Müde Meetings? Nicht mit Moderator.

 

Jeder kennt das: Manchmal nerven Meetings einfach nur. Bei Jimdo hatten wir schon viele solcher Meetings, und manchmal kommen sie immer noch vor. Zum Glück werden sie jedoch weniger, denn wir haben gelernt, dass man nervtötende Meetings durch eine ganz einfache Sache vermeiden können: durch den Einsatz eines Moderators.

 

Es fing damit an, dass Nadja, unsere Flow Managerin, sich ab und zu sehr über Meetings ärgerte. Also begann sie, die Meetings, an denen sie selbst teilnehmen sollte, zu moderieren. Ihr Ziel: die Meetings zu strukturieren und niemals wieder mit dem Gefühl, nichts erreicht zu haben, aus einem Meeting herauszugehen.

 

Der Effekt war enorm, obwohl der Trick so einfach ist: die Aufgabe des Moderators ist es, die Diskussion zu leiten und darauf zu achten, dass sie letztendlich zielführend ist.

 

 

Effektiv statt entnervend

Ja, tatsächlich, so einfach ist das.

 

Es macht eben einen riesengroßen Unterschied, ob jemand eine Diskussion strukturiert und visualisiert, auch die Teilnehmer einbindet, die sich nicht ständig von alleine zu Wort melden, der die Uhr im Blick hat und der auf das eigentliche Ziel der Diskussion fokussiert bleibt.

 

Der Moderator kann auch dafür verantwortlich sein, das Meeting einzuberufen und dafür zu sorgen, dass das notwendige Material vorhanden ist (z.B. Flipchart-Marker, die auch wirklich schreiben). Er oder sie übernimmt außerdem die Nachbereitung (Dokumentation, Protokoll, ToDo-Verteilung an die Teilnehmer, follow-up Meetings usw.) oder stellt zumindest sicher, dass die Nachbereitungs-Aufgaben von jemandem übernommen werden.

 

Im Grunde gibt es nur eine Regel: Der Moderator diskutiert nicht. Um genauer zu sein: im Idealfall ist der Moderator nicht in das Thema involviert, um das es in der Diskussion geht. Geht man zum Beispiel von einer Konfliktsituation zwischen zwei Kollegen aus, dann ist klar, dass keiner von beiden diese Diskussion moderieren könnte. Beide wären emotional viel zu sehr mit dem Thema verbunden.

 

Es kann außerdem Sinn machen, je nach Bedarf weitere Regeln oder Guidelines für ein Meeting aufzusetzen, wie z.B. von vorneherein das Ziel des Meetings festzulegen - aber das ist jedem selbst überlassen und muss natürlich zum Unternehmen und zur jeweiligen "Meeting-Kultur" passen.

 

Natürlich machen erfahrene Moderatoren ein Meeting noch viel effektiver. Sie kennen verschiedene Moderationstechniken, haben ein Gespür dafür, in welche Richtung eine Diskussion sich gerade dreht (oder abzurutschen droht) und können die richtigen Fragen stellen, die zur Lösungsfindung beitragen. Um also viel mehr solcher effektiven Meetings erleben zu dürfen, haben wir gerade angefangen, unser gesamtes Team in Sachen Moderation weiterzubilden (uns eingeschlossen übrigens). Aber erfahren oder unerfahren - es macht einfach einen großen, positiven Unterschied, wenn man jemanden aus der Gruppe zum Moderator eines Meetings ernennt.

 

Vielleicht gefällt euch die Idee ja auch. Oder ihr arbeitet in euren Meetings ebenfalls mit Moderatoren oder Meeting-Leitern? In jedem Fall würden wir uns über eure Erfahrungsberichte freuen - lasst es uns wissen!

 

Co-Autorin:  Nadja, zusätzliche Hilfe von Svenja und Powen

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Comments: 1
  • #1

    Robert (Thursday, 28 February 2013 13:02)

    Jungs: Ein superwertvoller Input genau zur rechten Zeit - ich bezieh mich auch immer wieder drauf :)

    Lieben Gruß aus Kärnten