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Meine Top 5 – Wichtige Schritte für den Unternehmensstart in den USA

 

 

Ich bin jetzt seit mittlerweile etwa acht Monaten in den USA und möchte hier meine Erfahrungen von Dingen weitergeben, die sich rückblickend für uns als sehr nützlich erwiesen haben.

 

1) Ohne Adresse – kein Business

Bei allen offiziellen Anmeldungen braucht man eine Adresse in den USA. Dank Dienstleistern wie http://www.earthclassmail.com/ kommt man schon im Vorfeld an eine richtige Postanschrift (kein Postfach!) und kann Post, die dort ankommt, praktischerweise scannen lassen und online einsehen. So kann man auch ohne vor Ort zu sein sehr viel organisieren.

 

Das gleiche gilt für eine Telefonnummer: man kann diese dann z.B. einfach nach Deutschland oder an eine Voicemail weiterleiten. Anbieter sind Sipgate (mein persönlicher Tipp) oder Grasshopper.com.

 

2) Ein Anwalt für Visum und Firmengründung

Wenn man es sich leisten kann, sollte man das unbedingt machen. Ein Formfehler beim Visumsantrag führt zur Ablehnung - und damit muss man nochmal von vorn loslegen. Die Gesetze sind in den USA ganz anders, d.h. selbst wenn man in Deutschland schon mal eine GbR, GmbH oder AG gegründet hat und meint, sich damit auszukennen, sollte man sich für den Start in den USA einen Profi suchen.

 

3) Behördenkram schnellstmöglich von der Liste streichen

Ich habe es selber schmerzvoll erfahren. Anstatt den Visumsantrag ein halbes Jahr vorher zu stellen, habe ich zu lange gewartet. "Eigentlich" rechtzeitig, aber dann ging alles auf einmal schief: Der Anwalt verliert die wichtigste E-Mail mit dem Termin im Spam-Filter, sodass der Termin mit dem Konsulat nicht zustande kommt. Beim nächsten Termin sagt das Konsulat ab, weil sie Bürger aus Ägypten evakuieren müssen. Insgesamt hat das Ganze dazu geführt, dass ich mehrere Flüge umbuchen und einmal mehr nach Deutschland fliegen musste. Insofern: Alle Dinge, die man nicht selber in der Hand hat und bei denen man von anderen abhängt, sollte man immer so früh wie nur irgendwie möglich erledigen. Das gilt auch für Dinge wie Bank-Konto, Firma gründen etc.

 

4) Vor dem Start einmal vor Ort sein

Ich war ca. 5 Monate vor dem richtigen Start in San Francisco und habe viele Leute getroffen, mir Co-Working Spaces angeschaut, Tipps für z.B. Gehaltsabrechnungsfirma und Bank geholt. Außerdem habe ich mir vor Ort eine Ferienwohnung (gesucht über http://www.airbnb.com/) für den ersten Monat angeschaut und gebucht.

Das hat sich im Rückblick als extrem nützlich herausgestellt, weil die Bedingungen für einen guten Start größtenteils geschaffen waren. Alle zeitaufwändigen Dinge waren bereits organisiert. Wir konnten so z.B. direkt bei Ankunft damit loslegen, ein Team aufzubauen. Und davon mal ganz abgesehen: auf privater Ebene war es einfach super, anzukommen und eine nette, vertraute Wohnung für den ersten Monat zu haben. Bei all den vielen neuen Aufgaben und Eindrücken ist so ein Rückzugsort Gold wert, um mal abzuschalten.

 

5) Im Co-Working Space beginnen

In San Francisco gibt es für jeden Geschmack Co-Working Spaces, also Bürogemeinschaften, die man sich immer mit monatlicher Kündigungsfrist anmieten kann. Das ist für den Start perfekt, weil man nicht versuchen muss, aus der Ferne Büroräume zu suchen. Die Infrastruktur in den Spaces ist gut und man kann problemlos kurzfristig mit mehr Leuten dort arbeiten. Es gibt die Option, einen festen, eigenen Schreibtisch zu mieten oder einfach jeden Tag einen freien zu nehmen (günstiger).

 

Weiterer Vorteil: Man lernt eine Menge Leute kennen, kann sich Tipps holen und sich umhören, wenn man ein richtiges Büro sucht. Anschauen sollte man sich

 

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Ich hoffe, dass meine Tipps für den einen oder anderen hilfreich sind und euch einen guten ersten Eindruck vermittelt haben. Falls Ihr plant oder dabei seid, selbst ein Business in den USA zu starten und Fragen habt – nur zu!

 

 

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